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Fünf Lifehacks mit denen du dein Baby beruhigen kannst

Du brauchst neue Tipps, um dein Baby beruhigen zu können? Oder tut es sich schwer beim Einschlafen? Gerade am Anfang ist guter Rat teuer. Sehr, sehr günstig – ja sogar gratis bekommst du ihn hier. Mit einem exklusiven Einblick in unsere streng geheime Trickkiste!

Neues Jahr, neues Glück. Schön, dass du wieder da bist! Im ersten Beitrag 2018 zeige ich dir ein paar Tricks und Lifehacks, mit denen wir beim Beruhigen unseres Sohnes sehr erfolgreich waren. Für mich passt der Beitrag ganz gut, da es jetzt ziemlich genau ein Jahr her ist, dass wir die ersten Wochen als frischgebackene Eltern gerade hinter uns hatten. Wir dachten ja echt schon, von irgendwas eine Ahnung zu haben. Wie naiv! Zumindest im Nachhinein betrachtet.

Den ein oder anderen guten Trick haben wir in dieser Zeit herausgefunden. Das Knifflige daran? Nicht jeder von ihnen hat immer und zu jeder Zeit funktioniert. Es war mehr so phasenweise. Sprich irgendwann hat ein Trick plötzlich nicht mehr funktioniert. Doch: wir konnten immer einen neuen finden – Glück im Unglück quasi. So ergab sich nach und nach ein kleiner Werkzeugkoffer voller Tricks. Die wichtigsten möchte ich dir zeigen. Grundsätzlich kann man die Kniffe in zwei Bereiche aufteilen. Bewegung und Technik. Fangen wir mit der Bewegung an.

Tragen, tragen und nochmals tragen.

Wie bereits in so manchem Beitrag erwähnt, ist das Tragen der perfekte Weg, wenn man sein Baby beruhigen will. Ob einfach nur auf dem Arm, im Tragetuch oder mit Tragehilfe. Die Nähe und Bewegung werden deinem Baby helfen, sich zu beruhigen oder einzuschlafen. An Mamas oder Papas Brust gibt es so unglaublich viel Nähe und Geborgenheit. Das bringt nicht nur ein beruhigtes Baby, sondern eine enge Bindung und so manchen Entwicklungsvorteil. Mehr dazu findest du am einfachsten in meinem letzten Trage-Beitrag.

 

Beruhigung auf höchster Stufe – Stiegen steigen

Hin und wieder hat unserem kleinen Mann das bloße Tragen nicht mehr gereicht. Da musste eine Steigerung her. Die haben wir zum Glück in Form von Stiegen steigen gefunden. Also ging es Treppen rauf, Treppen runter, bis er eingeschlafen ist. Am besten noch leicht hüpfend und mit einem Lied auf den Lippen. Wär ja auch zu einfach. Für ihn das Schönste und für uns ein gutes Training. 😉 Wenn du also zu Hause die Möglichkeit hast, ab ins Stiegenhaus!

 

Baby beruhigen auf dem Gymnastikball
Da ging es dem Gymnastikball noch gut. 😉

Bounce! Auch der Gymnastikball kann dein Baby beruhigen

Es bleibt sportlich. Eine weitere Variation des Tragens ist das Hüpfen auf dem Gymnastikball. Vor allem, wenn es mitten in der Nacht schwierig war, den Matz zum Einschlafen zu bringen, hat unser blitzblauer Hüpfball wahre Wunder bewirken können. Den kleinen Mann am Arm, einfach auf den Ball gesetzt und rhythmisch gehüpft und schon ging die Beruhigung los. Das waren schon sehr spezielle Momente irgendwann um drei oder vier Uhr in der Früh. Draußen war alles ruhig, überall liegt Schnee und ich hüpf mit Matz im Arm im dunklen Zimmer auf und ab. Blöd nur, dass ich da noch um sechs Uhr aufstehen musste, um ins Büro zu fahren.

Auch in die Linzer Wohnung ist der Ball mitgekommen und hat dort fleißig seinen Zweck erfüllt. Bis er plötzlich und unerwartet mit einem sehr schnell immer lauter werdenden Zischen von uns gegangen ist. Er hinterließ einen völlig verdutzten Papa mit Sohn am Arm, der reichlich unsanft auf dem harten Parkettboden gelandet ist. Zum Glück ist uns nichts passiert. Nur für den Ball kam jede Hilfe zu spät. Warum er aufgerissen ist, wissen wir bis heute nicht. Möglicherweise waren es die schwerwiegenden Spuren meiner Mitschwangerschaft. 😉 Jetzt aber weg von den körperlich anstrengenden Tricks und hin zu den zwei technischen Kniffen.

 

Unser ganz persönlicher Klassiker: Das Womb Sound Video

90 Minuten dauert nicht nur ein Fußballspiel. Auch unser erster Technik-Trick, der hervorragend ein Baby beruhigen kann. Auf Youtube gibt es unzählige ähnliche Videos, doch dieses hat bei uns am besten funktioniert. Mit einem künstlichen Rauschen bzw. Plätschern und Tönen, die das mütterliche Herzklopfen nachmachen, soll es sich für das Baby wie in Mamis Bauch anhören. Der beste Remix unserer ersten Monate als Eltern! Einfach am Handy aufgedreht und schon hat sich der Matz im Bett, in der Wiege, beim Wickeln oder im Kinderwagen wunderbar beruhigt. Für uns definitiv der ultimative Klassiker! Hier bekommst du natürlich gleich direkt den Link dazu. Die vollen 90 Minuten haben wir übrigens nie gebraucht 😉

Lärmende, technische Monotonie, die wirkt – Fön und Staubsauger

Auf den ersten Blick und vor allem für Menschen ohne eigene Kinder mit Sicherheit eine etwas unlogische Lösung. Zwei der Geräte im Haushalt mit den lärmintensivsten Geräuschen sollen helfen, ein Baby zu beruhigen? Oh ja! Die meisten Eltern kennen diesen Trick ohnehin schon längst. Falls er für dich neu war – gern geschehen! Auch unser Sohn hat mit laufendem Fön im Zimmer oft am besten geschlafen. Vermutlich erinnert dieser monotone Geräuschpegel die Babys ebenfalls an die Geräusche im Bauch. Auch in der Trage beim Staubsaugen hat der Matz äußerst schnell ins Land der Träume gefunden. So einfach und doch effektiv. Und irgendwann gewöhnt man sich sogar ein bisschen an den Fönlärm. Versprochen!

Tragen, Stufen, Gymnastikball, Womb Sound Video und Fön – ja, das waren dann fünf Lifehacks. Die solltest du echt mal ausprobieren, wenn du dein Baby beruhigen möchtest. Uns haben sie wirklich oft weitergeholfen. Mal mehr, mal weniger, aber irgendeiner der Tricks hat dann schon gepasst. Vielleicht ist für dich ja was Neues dabei gewesen und ich konnte dir helfen. Würde mich sehr freuen!


Oder hat dir ein bestimmter Lifehack gefehlt? Hast du noch einen ultimativen Tipp auf Lager? Dann immer her damit! Lass es uns in einem Kommentar wissen. Auf ein erfolgreich beruhigtes Jahr 2018!

Published in Tragen Was Papa sonst zu sagen hat

2 Comments

  1. Hahaha, ich erinnere mich zurück, als unserer Junior – inzwischen ein Teenager – getragen, getragen und weiter getragen wurde, oder als wir mit ihm Kilometer um Kilometer am Nachmittag gefahren sind, um ihn zum Einschlafen zu bringen. Jesses, das waren Zeiten. Was haben wir da von der Umgebung kennengelernt. 😀

    Gymnastikball und Haushaltsgeräte wären nichts für ihn gewesen, aber das Summen, Brummen des Motors half immer.

    Viele Grüße

    Anni

    • Den Tipp mit dem Auto haben wir damals auch öfter bekommen. Leider war Autofahren bei uns genau das Gegenteil von Entspannung. :/ Mittlerweile funktioniert das Schlafen im Auto jedoch schon sehr, sehr gut. Oft nutzen wir sogar den Mittagsschlaf gezielt zum Autofahren. 😀

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