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Läuft bei ihm – Unser Sohn kann gehen, wir müssen Kinderschuhe kaufen

Ein kleiner Schritt für die Menschheit, viele große Schritte für unseren Sohn. Nachdem der kleine Mann richtig mobil wurde, mussten seine ersten Schuhe her. Hier erzähle ich dir, wie die Mission „Kinderschuhe kaufen“ bei uns gelaufen ist. Im kleinen Schritt, marsch! 

Bereits seit über einem Monat haben wir jede Menge zu tun, um unserem Sohn hinterher zu kommen. Immerhin kann er so lange schon gehen. Gefühlsmäßig bin ich noch in einem seltsamen Zwischenbereich. Einerseits ist es immer noch ungewohnt, dass er aufrecht auf seinen zwei Beinchen durch die Wohnung stapft. Andererseits kann ich es mir gar nicht mehr vorstellen, wie es war, als er „nur“ krabbeln konnte. Sehr schnell wird er immer besser. Die Stürze werden weniger und die zurückgelegten Strecken länger. In der heimeligen Wohnung reichten ein paar rutschfeste Socken wunderbar aus. Unterwegs wollte der kleine Mann natürlich genauso herumlaufen können. Schnell war klar: wir müssen Kinderschuhe kaufen! Selbstverständlich nicht irgendwelche. Was Ordentliches. Was Gscheites! Mama hat wie immer fleißig recherchiert und diverse Facebook-Gruppen konsultiert. Gut informiert ging es für uns ungewöhnlich früh am Vormittag los. Die Herausforderungen waren klar.

  • Challenge Nr. 1: einen möglichst tollen Schuh für gutes, aber nicht zu viel Geld finden. Wir waren durchaus bereit, etwas auszugeben.
  • Challenge Nr. 2: die doch recht umfangreichen Füße unseres Matzes
Elefanten Kinderschuhe kaufen Nahaufnahme
Die Schuhe unserer Wahl.

Komm, wir fahren deine ersten Kinderschuhe kaufen

Die erste Station war ein richtiges Schuh-Fachgeschäft. Mit ordentlicher Beratung und allem drumherum. Leider haben wir eine ungünstige Zwischensaison erwischt. Nur mehr wenige Schuhe waren auf Lager. Dabei hauptsächlich welche mit doch recht weiblichen Motiven bzw. sehr unflexiblen Sohlen. Für einen absoluten Neuling in der Welt des Gehens also ungeeignet. Probiert haben wir sie teilweise trotzdem. Gepasst hat nichts. Die mit freiem Auge ermittelte Größe der Beraterin wird sich später noch als völlig falsch herausstellen. Station 1 war also ein klassischer Fehlstart.

 

Let’s Go To The Mall…. Today!

Mangels Linzer Alternativen zogen wir weiter zur Pluscity. Das wollten wir eigentlich vermeiden. Immerhin hat es noch nie funktioniert, dass wir dort einfach gezielt die eine wichtige Sache erledigen und dann wieder heimfahren. So sollte es auch dieses Mal laufen, war aber nicht weiter schlimm. Schließlich waren wir erfolgreich und konnten passende Kinderschuhe kaufen!

Allerdings nicht im ersten Laden. Eine sehr große österreichische Schuhkette. Die engagierte Verkäuferin in der Kinderabteilung hat gleich zu Beginn die richtige Größe ermittelt. Größe 21 statt der grob geschätzten Größe 23 im vorherigen Geschäft – soviel dazu. Die Auswahl war wesentlich größer. Von günstigen bis zu richtig teuren Modellen war alles dabei. Immerhin waren endlich Schuhe dabei, in die er hineingepasst hat. Gefallen hat ihm das nicht. Er hatte sichtlich keinen Spaß damit zu gehen. Hat sogar versucht, sich zu befreien. „Das ist ganz normal, wenn sie Schuhe noch nicht gewöhnt sind.“ „Das legt sich bald, dann wird er ganz normal damit gehen können.“ Eine gute Verkäuferin weiß natürlich, wie man mit möglichen Einwänden umgeht.

Kinderschuhe kaufen oder doch die Adiletten?
Oder doch die Adiletten?

Alles nur eine Frage des Eingewöhnens, wenn der Schuh drückt?

Gewöhnungssache also. Na gut. Wir haben die Schuhe mal reserviert und sind weitergezogen. Ohne große Erwartungen haben wir bei einer an sich günstigen Kette aus Deutschland vorbeigeschaut. Die hatten doch vor gar nicht all zu langer Zeit die Elefanten-Kinderschuhe aufgekauft, hatte man Mami in einer FB-Gruppe verraten. Ganz ohne Beratung – die richtige Größe hatte wir ja jetzt – haben wir uns die richtigen Schuhe gesucht und dem Kleinen angezogen. Keine Gegenwehr, keine Mätzchen. Er ist einfach aufgestanden und fröhlich damit durch die Gegend marschiert. Offensichtlich hat er sich echt schnell an die neuen Dinger an seinen Füßen gewöhnt. Wollte da im vorherigen Geschäft jemand ganz einfach irgendwas verkaufen? Hauptsache Umsatz? Das wäre schon ein schweres Foul auf Kosten dieser lieben kleinen Füßchen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Ende gut, alles gut

Jedenfalls konnten wir endlich passende Kinderschuhe kaufen. Wochen danach sind wir immer noch höchst zufrieden damit. Auch wenn sie keine EUR 80,00 gekostet haben (so viel gebe ich ja nicht mal für meine Schuhe aus, die ich monatelang trage) und vermutlich nicht die überdrüber perfekten Zauberschuhe sind. Sie erfüllen ihren Zweck ganz wunderbar und werden ohnehin nicht mehr all zu lange passen, wenn der kleine Mann so schnell weiterwächst. Von daher kann ich klar sagen: Läuft bei uns!

Kinderschuhe kaufen jetzt aber wieder raus
Ja, sie sind bequem. Jetzt aber wieder raus!

Published in Ausrüstung Was Papa sonst zu sagen hat

2 Comments

  1. Super Artikel! Bei uns steht dieses Thema ja auch sehr sehr bald auf der Liste….momentan wird noch gerobbt und gekrabbelt….aber ich sag mal in einem Monat könnte das schon anders aussehen! Aber jetzt weiß ich ja, wie wir zu Schuhen kommen.

    • Dankeschön! :) Das kann schneller gehen, als ihr denkt. War bei uns auch etwas plötzlich. Ein paar Tage lang waren es 2 – 3 Schritte, bevor er sich erschrocken hat, was er da denn macht?! Bis er sich schließlich getraut hat mehrere Schritte zu machen. Ab dann gehts ab! :D

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